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Krankheitsbilder - Neurologie

Gehirnblutung

Es gibt verschiedene Arten von Hirnblutungen. Je nach Größe und Ort unterscheiden sich die Symptome. Eine Hirnblutung ist ein medizinischer Notfall – der Patient muss sofort ins Krankenhaus.

 

Ein wichtiges Leitsytmpom sind plötzlich auftretende, sehr starke Kopfschmerzen. Oft ähneln die Symptome einer Hirnblutung denen eines Schlaganfalles, der aber nur selten Kopfschmerzen macht.

Tritt die Blutung im Hirngewebe auf, sprechen Mediziner von einer intrazerebralen Blutung. Hirnblutungen können auch über oder unter der harten Hirnhaut (Dura mater) entstehen, welche das Hirngewebe als äußerste Schicht umgibt. Blutungen, die sich zwischen harter Hirnhaut und Schädeldecke befinden, werden als epidurale Blutung bezeichnet. Solche, die unter der Dura mater liegen, als subdurale Blutung.

Nach innen schließt sich an die harte Hirnhaut die Spinngewebshaut (Arachnoidea) an, dann folgt die weiche Hirnhaut (Pia mater) als innerste Schicht. Bildet sich zwischen der weichen Hirnhaut und der Spinngewebshaut eine Blutung aus, nennt sich dies Subarachnoidalblutung.

Je nach Art, Größe oder Lokalisation gibt es verschiedenste neurochirugische Methoden Gehirnblutungen zu behandeln. Im besten Fall erfolgt lediglich eine Überwachung an einer neurologischen oder neurochirurgischen Intensiv- oder Überwachungsstation.

Die Hauptaufgabe des niedergelassenen Neurologen stellt die Nachsorge nach einer Hirnblutung dar.